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Peeta

Peeta, aka Manuel Di Rita, ist seit 1993 Graffitikünstler und lebt derzeit in Venedig. Er ist Mitglied der EAD Crew (Padova Italien), der FX und auch der RWK Crew (New York City) und nahm schon teil an Graffiti-Jams und Meeting-of-Style Events in Europa und solcher beider Amerika. Seine Arbeit erkundet das Potential von skulpturellen Schriftzügen in der Malerei und
von Skulpturen.

In seiner Arbeit strebt er danach, die skulpturelle Qualität einzelner, individueller Buchstaben wiederzugeben, nämlich derer, die seinen eigenen Nick Peeta schreiben. Er bricht sie aus ihrer ursprünglichen und typografischen Form heraus und stylt sie in Form und Volumen weit über ihren semantischen Ursprung hinaus. Somit wird seine eigene Schreibweise in den urbanen Flow eingebracht, wo Worte stetig aus ihrer eigenen Geschichte herausgerissen werden und in Sprichwörter und Gebärden von der Straße wieder neu eingefügt werden. Das Endergebnis, entstanden aus der Vereinigung von traditionellen Buchstaben und dreidimensionalen Stilen, brachte eine Art visuellen Rhythmus zustande, der durch Schnittlinien von konischen, zylindrischen und ineinander verwobenen Oberflächen zum Vorschein kommt.

Die Rolle der Skulptur wird zu einem wichtigen Mittel zum Zweck. Für Peeta stellt die Skulptur den direkten Kontakt mit der Dreidimensionalität dar, um so die Regeln von Licht und Schatten zu verstehen und sie zu reproduzieren.

Trotz der tiefen Recherche von technischer und förmlicher Perfektion weist die Materialität dreidimensionaler Malerei eine sehr spirituelle Seite auf. Farbschattierungen und das Spiel mit der Wahrnehmung sind maßgebende Mittel, seine eigene Persönlichkeit progressiv offen zulegen.  Sie sind die stillschweigenden Vermittler einer bestimmten Message — nämlich der Willen sich selbst zu verstehen und  dadurch sein Ego zu beschreiben.

Die Entscheidung den eigenen Namen zu repräsentieren und zu wiederholen  ist an sich schon der Versuch eines Selbstporträts. Ziel der Werke Peetas ist es, die irreführende menschliche Wahrnehmung zu entlarven. Engstirnige und beharrliche Sichtweisen werden durch visuelle Tricks gewollt in die Irre geführt  und rühren vom Versuch her, die Dreidimensionalität in eine bildhafte Darstellung zu übertragen.
 

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